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Aktionsbündnis (ABB)

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Das Aktionsbündnis im Internet: www.abb-ber.de

07.03.2014: Pressemitteilung Absurde Arbeitsplatzarithmetik - Fluglärm bei Frau StS´in Reiche

03.03.2014: Pressemitteilung Nachtflugverbot – Bund muss sich äußern

21.02.2014: Pressemitteilung Nachtfluglärm ist tödlich!

18.02.2014: Pressemitteilung Doppelter schwarzer Peter - Mahnwache vor Bundesverkehrsministerium

11.02.2014: Pressemitteilung Heute erste Mahnwache vor Bundesverkehrsministerium

05.02.2014: Pressemitteilung Bürgerinitiativen blasen zur Attacke

10.01.2014: Pressemitteilung BER-Nachtflugverbot: SCHUBERT wirbt für "große Koalition der Menschlichkeit"

02.12.2013: Pressemitteilung Nachtflugverbot: Mahnwache in Potsdam am Jahrestag des Volksbegehrens

22.11.2013: Pressemitteilung Vor Abschaffung Luftverkehrsabgabe gewarnt

18.11.2013: Pressemitteilung Frankfurter und Berliner Bürgerinitiativen fordern Verbesserung der Luftverkehrsgesetzes

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Pressemitteilung

„SCHÖNEFELD IST UND BLEIBT DER FALSCHE STANDORT“
Neues Aktionsbündnis rüstet zum Widerstand gegen den Großflughafen

Der Großflughafen für die Hauptstadt gerät sieben Monate vor seiner
geplanten Eröffnung weiter unter massiven Druck. Ein neues Aktionsbündnis
rüstet zur Abwehrschlacht. Zwölf der aktivsten Bürgerinitiativen haben sich
jetzt zum gemeinsamen Kampf gegen den politischen Größenwahn am
Standort Schönefeld formiert. „Für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg
ohne Fluglärmbelastungen“ will das neue Bündnis Aktionsbündnis Berlin -
Brandenburg (ABB) kämpfen.
Wie der Interimssprecher des Aktionsbündnisses MATTHIAS SCHUBERT
berichtet, haben sich am 19.10.2011 in Schönefeld, „dort, woher Lärm und
Abgase des Flugverkehrs künftig kommen und als krank machende
Schadstofflast über der Region mit mehr als einer Million Einwohnern
abgeladen werden“, die BIs
• Friedrichshagen,
• Großbeeren,
• Kleinmachnow,
• Info-Büro Fluglärm Lichtenrade,
• Lichterfelde,
• Rangsdorf,
• Schöneicher Forum gegen Fluglärm,
• Spandauer Süden,
• Stahnsdorf,
• Teltow,
• Wilhelmshagen-Rahnsdorf und
• Zeuthen
die Hände zur Phalanx gereicht: „An diesem unmenschlichen Standort, vor
dem Manfred Stolpe gewarnt hat, darf nicht auch noch unmenschlicher
Betrieb über das Land gezogen werden!“ mahnt SCHUBERT. Schönefeld
könne nie eine raumverträgliche Lösung sein, wenn nicht umgehend mit der
Absiedlung der Schwerstbetroffenen begonnen, eine strikteKapazitätsbegrenzung dauerhaft durchgesetzt, ein uneingeschränktes
Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr gesetzlich verankert und die
Flugfrequenz, der Destinationen- und Flugroutenmix sowie die
Betriebsverfahren kompromisslos so festgelegt werden, dass lediglich der
Flugbedarf von Berlin und Brandenburg gedeckt wird. „Auch die Pläne der
Deutschen Flugsicherung, Landeanflüge so zu organiseren, dass weite
Gebiete von Brandenburg und Berlin auf einer Breite von 150 km mit Flügen
in niedrigen Höhen von unter 1.200 m überzogen werden, treffen bei uns auf
härtesten Widerstand.“
SCHUBERT ruft in Erinnerung, was die verantwortlichen Politiker im Bund
sowie in den Ländern Berlin und Brandenburg ebenso wie die
Flughafengesellschaft ständig verdrängen: “Der Flughafen BER Schönefeld
wurde als Flughafen für den regionalen Flugbedarf der Bundesländer Berlin
und Brandenburg planfestgestellt und genehmigt. Nun soll er jedoch als
internationales Drehkreuz betrieben werden. Der Flughafen, der jetzt Realität
werden soll, hat nichts mit dem Flughafen zu tun, der von der Politik und den
zuständigen Behörden geplant, angekündigt und bewilligt wurde.“ Und weiter
hält er fest: „Die Divergenzen zwischen genehmigtem und von den drei
staatlichen Eigentümern (26 % Bund, je 37 % Berlin und Brandenburg) in
Wahrheit beabsichtigtem Flughafen sind so erheblich, dass der
Planfeststellungsbeschluss abwägungsfehlerhaft und rechtswidrig ist.“
Der Neuzusammenschluss mit neuen und weiteren BIs war nötig, um die
aktiven Kräfte stärker zu bündeln, teilt SCHUBERT mit. Das Aktionsbündnis
möchte weitere Bürginitiativen aufnehmen, die sich an den
Großdemonstrationen vornehmlich in Schönefeld und Berlin beteiligen wollen.
Das Aktionsbündnis versteht sich nicht als Gegner des Bündnisses Süd-Ost
oder des Bündnisses Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten oder des
BVBB, sondern als deren Partner im Kampf gegen die Expansionspläne des
Flughafens und bei der Aufzeigung in die Zukunft weisender Lösungen, die
den Fehler der Standortwahl korrigieren, so SCHUBERT.
Die erste Großdemo mit dem neuen Aktionsbündnis wird am Samstag, den
19.11.2011, als Marsch vieler Tausend Menschen zum Bundeskanzleramt
organisiert.

Kleinmachnow, den 27.10.2011
V.i.S.d.P.:
Matthias Schubert, BI Kleinmachnow