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28.08.2013: Pressemitteilung 156/13

Pressemitteilung 156/13

Bundestagswahl: Kandidaten-Befragung zum Hauptstadtflughafen -
Keine Wahlempfehlung!

Unter den mehr als zweihundert Teilnehmern am Kleinmachnower Bürgerforum am 26.8.2013 gab es viel ungläubiges Kopfschütteln und auch große Enttäuschung, als der Vorstand der BI Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V. die Antworten auf seine Befragung der Wahlkreiskandidaten und Parteispitzen zum Monsterprojekt „Hauptstadtflughafen“ bekannt gab. Kurz vor der Bundestagswahl hatten sich die Bürger im Umfeld dieses Infrastrukturvorhabens, das einem in der bundesdeutschen Planungsgeschichte beispiellosen Täuschungsmanöver staatlicher Stellen entsprungen ist, erhofft, dass die BewerberInnen um die Bundestagsmandate wenigsten jetzt noch Nähe zu den von Lärm und Abgasen Betroffenen offenbaren würden. Bei der einzigen SPD-Antwort, die von einer Wahlkreiskandidatin stammte, wie bei den Antworten aus dem Lager der Grünen und der LINKEN war dies tatsächlich auch der Fall. Aus der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP kam dagegen nichts, was den Anrainern noch Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft in einer der schönsten Regionen des Landes vermitteln könnte. Die SPD-Spitzen lieferten noch weniger – nämlich gar nichts. „Auch Schweigen kann Bände sprechen“, kommentiert BIVorstandsmitglied MICHAEL LIPPOLDT diese Fehlanzeige, die durch das mutige Eintreten einer einzigen von zur Zeit 146 SPD-Bundestagsabgeordneten nicht abgemildert werden könne. „So haben die großen Parteien selbst darauf verzichtet, sich bei den Fluglärmopfern zur Wahl zu empfehlen,“ hält LIPPOLDT fest. Dies umso mehr, als die Antwort der CDU/CSU-Fraktion keinen Fingerzeig biete, dass man beim Nachtflugverbot auf die Menschen zugeht, denen künftig der Schlaf geraubt werden wird. „Und das bei einer Parteivorsitzenden, die bei Günther Jauch im Fernsehen vor aller Öffentlichkeit erklärt hat, dass sie als Kind in ihrer Heimat auf dem Land immer ruhig schlafen konnte, was ihr Kraft fürs Leben gegeben hat.“

Die BI Kleinmachnow gegen Flugrouten hatte ihren Wahlprüfstein „Hauptstadtflughafen“ in fünf Teile gegliedert:
• Schutz der Menschen in der vom BER-Fluglärm bedrohten Region
• Kein planwidriges Drehkreuz
• Keine dritte Start- und Landebahn
• Durchsetzung eines Nachtflugverbots von 22 bis 6 Uhr
• Verlegung des BER (wie jetzt bei London-Heathrow geplant)

Die Antworten sind zusammengefasst auf der BI-Internetseite nachzulesen
http://www.kleinmachnow-gegenflugrouten.
de/index.php?option=com_content&view=article&id=71:wahlpruefstein&catid=1:biaktuell&Itemid=32 so dass sich jeder seine eigene Meinung bilden kann, wem er sein Schicksal für die nächste Legislaturperiode anvertrauen will.

Kleinmachnow, den 28.8.2013
V.i.S.d.P.: Michael Lippoldt
BI Keine Flugrouten über Kleinmachnow