Startseite | Neues | Impressum | Kontakt | Newsletter | Sitemap | Datenschutz
Sie sind hier: Startseite » Presse » Pressemitteilungen

03.07.2013: Pressemitteilung 151/13

BI Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow

Pressemitteilung 151/13

Der Fluch von Innenstadtflughäfen:
Zwei Milliarden Euro für Lärmschutz in Tegel nötig!

Die Berliner Flughafenpolitik steht endgültig vor dem Zusammenbruch. Mit der Wahl des falschen und unmenschlichen Standorts Schönefeld (Manfred Stolpe) für den künftigen Hauptstadtflughafen ist Berlin in eine üble selbst gestellte Falle gestolpert.
Da auch „Macher“ Mehdorn das Monsterprojekt im märkischen Sand zu vertrebaren Bedingungen nie vollenden wird und deshalb den Weiterbetrieb von Tegel anstrebt, schiebt er die Flughagfengesellschafter in ein neues Kostenrisiko, das die Stadt nicht mehr stemmen kann.
Denn nach § 4 Absatz 7 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm vom 31. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2550) haben die Tegel-Anrainer schon bald Anspuch auf umfassenden Lärmschutz. „Dieser wird nach Einschätzung von Experten mindestens 2 Milliarden Euro kosten“, stellt MATTHIAS SCHUBERT, Vorsitzender der BI Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V., fest. Hinzu kommen die Kosten für gesetzeskonformen Lärmschutz am BER Schönefeld in Höhe einer knappen Dreiviertelmilliarde spätestens zu dessen Inbetriebnahme. Dass Mehdorn sich auch davor drücken will, zeigt seine Beschwerde beim Bundesverwaltungs-gericht (BVerwG) gegen die Nichtzulassung der Revision, die das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in seinem Schallschutzurteil für den BER in Schönefeld ausgesprochen hat.
Bei den Menschen in Brandenburg stößt es auf absolutes Unverständnis, dass Mehdorn den Gang zum BVerwG gegen den erklärten Willen seines Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck geht. Offenbar glaubt er, dass immer noch Kanzler Schröder regiert und wie früher einmal bei jedem noch so großen Unfug seine schützende Hand über ihn hält. Mehdorn treffe eine große Mitschuld an der heutigen Lärmbelastung, die der innerdeutsche Luftverkehr für die Bevölkerung verursacht. Denn Mehdorn war es, der die größte technische Verkehrsinnovation des Jahrhunderts, die Magnetschnellbahn Transrapid, verhindert hat. Der Transrapid, der ohne Herrn Mehdorns Boykott schon seit 2005 die Metropolen Berlin und Hamburg verbinden würde, ist das „grünste“ und umweltschonendste Massenverkehrsmittel, das die Welt bisher gesehen hat. Sein Einsatz im eigenen Land hätte innnerdeutschen Luftverkehr auf Dauer vollständig ersetzen können. Wegen Mehdorn müsste man heute nach Shanghai reisen, um Transrapid zu erleben.

Kleinmachnow, den 3.7.2013
V.i.S.d.P.: Matthias Schubert