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04.09.2013: Pressemitteilung

Bürgerinitiative
"Stahnsdorf gegen Fluglärm"

Stahnsdorf, 4.9.2013


Überzeugender politischer Konsens in der Region Teltow - Kleinmachnow - Stahnsdorf
Kommunale Arbeitsgemeinschaft »Der Teltow« (KAT) fordert Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke einstimmig auf, sich für den Schutz der Bevölkerung vor den gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Fluglärm einzusetzen.

Auf Initiative der Bürgerinitiative »Stahnsdorf gegen Fluglärm« hat die Kommunale Arbeitsgemeinschaft »Der Teltow« (KAT) in ihrer Sitzung am 4. September 2013 den neuen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, sowie alle brandenburgischen Mandatsträger auf Europa-, Bundes- und Landesebene einstimmig aufgefordert, sich für den Schutz der Bevölkerung vor den gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Fluglärm des zukünftigen Flughafens Berlin Brandenburg in Schönefeld - auch gegen wirtschaftliche Interessen – einzusetzen.1
Die KAT folgt mit ihrer Forderung nach einem konsequenten Umfliegen des dicht besiedelten Gebiets der Region Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow sowie einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr dem Beschluss der Gemeindevertretung Stahnsdorf2 und dem »Stahnsdorfer Appell«3, in welchem sich 45 gesellschaftliche Gruppen, Vereine, Verbände, Kirchen, Parteien, Wählergruppen und Bürgerinitiativen aus Stahnsdorf ebenso klar für den Vorrang des Schutzes der Gesundheit der Bevölkerung vor den wirtschaftlichen Interessen der Flughafengesellschaft und Luftfahrtunternehmen ausgesprochen haben.
„Wir sind stolz, dass die kommunale Zusammenarbeit in Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow in der KAT zu diesem Beschluss und einem klarem Bekenntnis für die Forderungen der drei Bürgerinitiativen in der Region geführt hat. Die KAT macht durch Ihren Beschluss deutlich, dass der neue Ministerpräsident, Dr. Dietmar Woidke mit der Übernahme des Amtes von Matthias Platzeck in dessen Verantwortung eintritt. Der Schutz der Bevölkerung gehört in die Hände des Landesvaters, ohne Wenn und Aber!
Die Lösungen liegen seit Monaten auf dem Tisch, erstens metropolenabgewandte Flugverfahren, d.h. »außen rum statt oben drüber« und zweitens ein konsequentes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“, sagte Wolfgang Brenneis, Sprecher der Bürgerinitiative »Stahnsdorf gegenFluglärm«.

„In der Region Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow besteht ein breiter politischer und gesellschaftlicher Konsens für die Forderungen der Bürgerinitiativen“, so Wolfgang Brenneis weiter.

Die Kommunen Stahnsdorf, Teltow und Kleinmachnow gründeten 1999 die kommunale Arbeitsgemeinschaft »Der Teltow« (KAT) um eine Vertiefung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit in der gemeinsamen Region zu erreichen. Die KAT berät gemeinsame Angelegenheiten und leitet Gemeinschaftslösungen ein. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die räumliche Entwicklungsplanung, den gemeindeübergreifenden Verkehr, die sozialen, gesundheitlichen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen. Durch diese intensive Zusammenarbeit soll die Funktionsfähigkeit und Attraktivität des gemeinsamen Gebietes gesteigert werden. Die KAT setzt sich aus gewählten Gemeindevertretern bzw. Stadtverordneten der drei Kommunen zusammen.


Bürgerinitiative »Stahnsdorf gegen Fluglärm«
Die Sprecher
Wolfgang Brenneis Christine Dunkel Klaus Eichkorn


1 KAT: http://www.kleinmachnow.de/pics/medien/1_1377076685/DS-Nr.KAT-007-13.pdf
2 Gemeindevertretung Stahnsdorf: http://ratsinfo-online.net/stahnsdorf-bi/___tmp/tmp/45081036692286135/692286135/00023095/95.pdf
3 »Stahnsdorfer Appell«: http://www.fluglaermber.de/downloads/stahnsdorfer_appell.pdf

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Der Beschluss als -->
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