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15.01.2014: Pressemitteilung

BI Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow

Pressemitteilung 161/14

Grundzüge für ein nationales Luftverkehrskonzept
BER ohne besondere Bedeutung für den Wirtschaftsstandort
Deutschland


Der Luftverkehrsstandort Deutschland braucht keinen flächendeckenden Nachtflugbetrieb an jedem einzelnen Standort, weder für den Fracht- noch für den Passagierflug. Diese Kernaussage enthalten die heute von drei Spitzenvertretern der deutschen Luftverkehrswirtschaft in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellten Grundzüge für ein nationales Luftverkehrskonzept
http://www.bdl.aero/de/presse/pressemitteilungen/2014/90/#.
Die Erarbeitung eines solchen Konzepts ist im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD für die laufende Legislaturperiode vereinbart.
Wie der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus Siegloch, gemeinsam mit den Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa und Fraport erklärte, sollen Bund und Länder künftig gemeinsam festlegen, welche Flughäfen von besonderer nationaler Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland sind. Der Presse gegenüber wurden als solche im Passagierbereich die Flughäfen Frankfurt und München genannt sowie im Frachtbereich Leipzig und Köln/Bonn.
„Für alle Sachkundigen musste schon vorher klar gewesen sein, dass der künftige Berliner Hauptstadtflughafen BER im brandenburgischen Schönefeld nie zur Kategorie ,von besonderer nationaler Bedeutung’ hätte gerechnet werden können,“ stellt der Vorsitzende der BI Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V., MATTHIAS SCHUBERT, fest. Denn der BER in Schönefeld sei nicht als nationales Flaggschiff einer internationalen Drehkreuzflotte geplant worden. Der BER habe die Planfeststellungsgenehmigung wie beantragt nur als Flughafen für den regionalen Bedarf von Berlin und Brandenburg an nationalen und internationalen Verkehrsverbindungen mit einem Umsteigeranteil von weniger als 10 % erhalten. „Das ist kein internationales Drehkreuz,“ schreibt SCHUBERT dem derzeitigen Flughafengeschäftsführer Mehdorn mit seinen Drehkreuzfantasien ins Stammbuch.
An die Adresse der Brandenburgischen Landesregierung gerichtet, wirbt SCHUBERT dafür, jetzt die Chance des nationalen Luftverkehrskonzepts zu nutzen. Mit der wirksamen Verankerung des Volksbegehrens der über 106.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger gegen planmäßige Nachtflüge von 22 bis 6 Uhr in der Planfeststellung oder in der BER-Betriebsgenehmigung würde Klarheit geschaffen. Dann wüsste die gesamte Branche ein für allemal, dass der BER auch nicht als Ausweichhafen herhalten kann, wenn anderswo nachts die Pisten zum Schutz der Anrainer dicht gemacht werden.

„Mit einer Mahnwache am 18. und 19.1.2014 zur Eröffnung des neuen Landtagsgebäudes in Potsdam werden wir die Landesregierung jeweils in der Zeit von 10 bis 15 Uhr erneut an den Auftrag des Landtags vom 27.2.2013 erinnern, unser Volksbegehren umzusetzen und planmäßige Nachtflüge am BER zu untersagen,“ kündigt SCHUBERT an.

Kleinmachnow, den 15.1.2014
V.i.S.d.P.: Matthias Schubert