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17.02.2014: Pressemitteilung

BI "Teltow gegen Fluglärm e.V."

Pressemitteilung


Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr – Mahnwache vor dem Bundesverkehrsministerium am
18.2.2014 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr von „Teltow gegen Fluglärm e. V.“

Seit letztem Dienstag finden wöchentliche Mahnwachen für ein strenges
Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr vor dem Bundesverkehrsministerium statt.
Durchgeführt werden die Mahnwachen von verschiedenen Bürgerinitiativen der in
näherer oder weiterer Entfernung zum BER lebenden Bürger. Am 18. Februar 2014
übernimmt die Mahnwache der Verein „Teltow gegen Fluglärm e. V.“.

„Wir stehen hier, damit der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt das vom Land
Brandenburg angestrebte Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am BER nicht kassiert, wie es
beim Nachtflugverbot für Passagierflüge am Flughafen Köln/Bonn im Jahr 2012 der
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen geschehen ist. Der Flughafen BER wurde am
falschen Standort gebaut. Daraus ergeben sich zwei Handlungsoptionen: Entweder den
Schaden beheben und einen anderen Standort suchen oder den Schaden u. a. durch ein
strenges Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr minimieren. Dies fordert ebenfalls das
Bundesumweltamt für den BER. Jeder Mensch braucht acht Stunden Schlaf, auch wir. Vom
Ende des Flugfeldes bis zum Ortsanfang von Teltow sind es gerade 10.8 km. Die Flugzeuge
aus Schönefeld überfliegen Teltow in einer Lautstärke von bis zu 82 dB(A). Damit weckt
jeder nächtliche Flieger über Teltow die Schlafenden. Wir sind diesem Lärm ungeschützt
ausgesetzt. Werden Menschen 365 Nächte im Jahr geweckt, so werden sie krank. Dies zu
verhindern geht nur mit einem strengen Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am BER. Das
fordern wir. Uns geht es letztendlich darum, dass die Fluglobby nicht mehr Einfluss hat als
wir. Es geht um das Wohlergehen und die Gesundheit der Bürger.“, erläutert Antje Aurich-
Haider, die erste Vorsitzende des Vereins die Gründe für die Mahnwachen vor dem
Bundesverkehrsministerium.

Teltow, den 17. Februar 2014

Teltow gegen Fluglärm e. V.
1. Vorsitzende Antje Aurich-Haider