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November2014: Pressemitteilung

Initiatoren
Volksinitiative gegen dritte Start- und Landebahn am BER


Mehdorn will dritte BER-Startbahn und Vorfelderweiterungen

Zu den öffentlich gewordenen Planungen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zu einer dritten BER-Startbahn in Berlin Schönefeld und Vorfelderweiterungen äußerte sich Peter Kreilinger, Sprecher des Initiatorenkreises der im Mai 2014 gestarteten „Brandenburger Volksinitiative gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg (BER)“ wie folgt:
„Jetzt ist es amtlich: Mehdorn plant unverändert die dritte Startbahn unddarüber hinaus umfangreiche Vorfelderweiterungen.
Ohne jeden Zweifel dienen diese von der Flughafengesellschaft geplanten Projekte einer Erweiterung der BER-Flugbewegungskapazität über die derzeit genehmigte Zahl von jährlich 360.000 Flugbewegungen hinaus. DieseProjekte sind noch nicht behördlich planfestgestellt - aber das kann sich jederzeit ändern. Denn derzeit steht einem erfolgreichen Antrag der Flughafengesellschaft rechtlich nichts im Weg. Bereits die genehmigten 360.000 Flugbewegungen pro Jahr sind zu viel an diesem nachweislich vollkommen ungeeigneten, dicht umsiedelten Flughafenstandort. Alle Beteiligten sagen, die Standortwahl war ein Fehler. Es ist schlimm genug, dass der politische Mut zur sofortigen Bereinigung fehlt. Den Fehler aber noch weiter ausbauen – das wäre eine echte Dummheit, für die die heute Handelnden die volle politische Verantwortung trügen.Die rot-rote Regierungsmehrheit im Brandenburger Landtag muss jetzt sofort die Landesregierung damit beauftragen, wirksame Schritte gegen eine Erweiterung der BER-Flugbewegungskapazität zu unternehmen. Wer jetzt zu Mehdorns Plänen und den gleichlautenden Tönen aus dem Land Berlin nicht klar „NEIN“ sagt, verrät die Betroffenen. Und wer nur „NEIN“ sagt, aber nicht wirksam handelt, ist ein billiger Rosstäuscher.
Die in der gemeinsamen Landesplanung mit Berlin festgelegten Ziele und Grundsätze müssen umgehend so ergänzt werden, dass die Planfeststellungsbehörde die geplanten Vorfelderweiterungen und die dritte Startbahn nicht genehmigen darf. Wie das geht, zeigt der Forderungstext der von uns gestarteten Volksinitiative.

Wir rufen alle Brandenburger auf, die Volksinitiative jetzt zu unterschreiben, um Landtag und Landesregierung zum sofortigen, wirksamen Handeln zu zwingen.“

Webpräsenz: www.keine-dritte-startbahn-am-ber.de
e-Mail: post@keine-dritte-startbahn-am-ber.de
Pressesprecher:
Peter Kreilinger, Robert Nicolai